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Blog über Gesundheit und Schlaf

Träumen

Dass jeder Mensch nachts durchschnittlich 2 Stunden träumt, ist den meisten Menschen nicht bewusst, da man sich nur sehr selten am nächsten Tag an die erlebten Traumreisen erinnern kann.

Wann träumen wir?

Besonders in den REM-Phasen erleben wir besonders viele und intensive Träume. In der besagten Phase ist das Gehirn nahezu genauso aktiv, wie im Wachzustand. Der Träumende bewegt nicht nur die Augen schnell und unregelmäßig, sondern auch seine Gesichtszüge können sich der Situation im Traum anpassen. Damit man die im Traum durchgeführten Bewegungen nicht ausführt ist die Skelettmuskulatur noch schlaffer, als in der Tiefschlafphase, wodurch der ruhende Körper gelähmt zu sein scheint. Doch auch in anderen Schlafphasen ist das Träumen möglich, jedoch können sich dann nur 60% der aufgeweckten Personen an ihren Traum erinnern.

Warum?

Die Frage warum wir überhaupt träumen, ist noch nicht hinlänglich geklärt worden. Jedoch gibt es verschiedene Theorien darüber, was wirklich hinter den regelmäßigen Träumen steckt. Beim Schlafen wird das Erlebte und Erlernte des Tages gespeichert und verarbeitet, weswegen einige Wissenschaftler vermuten, dass Träume dabei einen wichtigen Platz einnehmen. Sie gehen davon aus, dass das Gehirn die neuen Informationen mit schon vorhandenen Erfahrungen vermischt und speichert. Themen die den Schlafenden den Tag über beschäftigt haben tauchen häufig auch in den Träumen auf und Probleme können dort, durch die erhöhte Kreativität, leichter gelöst werden. Bei verschiedensten Problemen wird häufig entgegnet: „Schlafe doch noch mal eine Nacht darüber.“ , denn zumindest unterbewusst scheinen schon viele Menschen erkannt zu haben, dass Schlafen bei schwierigen Entscheidungen und komplexen Problemstellungen einen positiven Effekt darsdtellt.

Eine andere These sieht das Träumen als eine Art Training, in dem praktische Fähigkeiten erprobt und geübt werden. Hauptsächlich wir diese These damit gestützt, dass schon Kleinkinder lange Traumphasen durchleben. Doch auch Angstbewältigung könnte ein Grund für die phantasievollen Schlafphase sein. So kann man am Tag erlebte gefährliche Situationen im Traum abermals erleben, und somit wird Wissen gefestigt, das einem in gefährlichen Situationen hilft sich richtig zu entscheiden. Und einem im Extremfall das Leben retten kann.

Alpträume                                                                                                                                          

Träume, die mit starken negativen Gefühlen verbunden sind, wie Angst, Hass oder Scham, erlebt jedermann mindestens einmal bewusst in seinem Leben. Der Grund, dass man sich besonders gut an Angstträume erinnern kann liegt daran, dass die stark negativen Emotionen im Laufe des Traums zunehmend stärker werden, bis man dadurch in der Regel aufwacht. Durch das Aufwachen ist die Fähigkeit sich an den negativen Traum zu erinnern nicht getrübt und das Erlebte kann meist ohne Probleme erzählt werden. Am häufigsten betroffen von Alpträumen, sind Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Es wird vermutet, dass gerade in dieser Phase viele aufregende Neue Dinge von den Kindern erlebt werden, die teilweise zu Alpträumen führen können. Aber auch erwachsene, sensible und kreative Personen erleben gelegentlich Angstträume. Auch in belastenden Lebenssituationen können Alpträume auftreten, besonders, wenn viele starke, teilweise auch verdrängte, Emotionen verarbeitet werden müssen. In der Regel treten diese Negativ-Träume selten auf und sind unbedenktlich. Jedoch kann es auch in Verbindung mit Depressionen und Angststörungen zu Alpträumen kommen und hier ist das Hilfesuchen bei einem Psychologen oder Arzt von großer Bedeutung für die betroffene Person. Allgemein kann gegen Alpträume mit Schlafritualen, wie eine bestimmte zu-Bett-geh-Zeit oder ähnlichem, vorgegangen werden.

Geschlechtsspezifische Träume?

Männer und Frauen sind verschieden. Und so wie sich die Interessen im alltäglichen Leben unterscheiden, so verhält es sich auch mit den Träumen. Frauen können sich zum einen häufiger an ihre Träume erinnern, zum anderen beschäftigen sie sich auch mehr mit dem Thema Träumen und sprechen mit anderen darüber. Im Gegensatz hierzu ignorieren die meisten Männer ihre Träume schlichtweg, wenn sie nicht schon beim Erwachen vergessen wurden. Laut verschiedenen Befragungen, träumen Männer meist von Aggression, Waffen oder Sexualität. Wohingegen Frauen häufiger von emotionalen Konflikten, Kleidung oder ähnlichem träumen.

 

 

 

 

 

 

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