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Blog über Gesundheit und Schlaf

Schlafwandeln

Unter Schlafwandeln versteht man eine Bewusstseinslage in welcher der Schlaf- und Wachzustand gleichzeitig auftreten. Obwohl sich Schlafwandler verhalten und bewegen als ob sie wach wären, zeigen deren Gehirnströme deutlich, dass sie sich eigentlich im Tiefschlaf befinden. In der Tiefschlafphase werden motorische Abläufe abgerufen und ausgeführt, da der Mechanismus, welcher die Skelettmuskulatur für den Schlaf lähmt, nicht richtig funktioniert. Das vermutlich genetisch vererbte Phänomen des Schlafwandelns ist weit verbreitet. Am Meisten wandeln Kinder zwischen 4 und 8 Jahren nachts umher, hingegen hierzu tritt Schlafwandeln im Erwachsenenalter eher seltener auf. Mögliche Ursachen für das nächtliche Umherwandern können neben Schlafentzug, Fieber und emotionaler Belastung auch Medikamente oder kurze nächtliche Atempausen sein.

Da das Schlafwandeln im Allgemeinen ungefährlich ist, kann man meist auf Medikamente verzichten. Doch sollte man zur Sicherheit der schlafwandelnden Person einige Vorkehrungen treffen, wie beispielsweise Fenster und Türen sichern und Auslöser wie Schlafentzug durch feste Schlafzeiten vermeiden. In extremen Fällen jedoch kann es sein, dass Schlafwandler sich selbst oder andere Menschen in Gefahr bringen, weswegen eine Behandlung notwendig werden kann. Besonders Erwachsene sollten das Schlafwandeln nicht auf die leichte Schulter nehmen, da sich hinter den nächtlichen Unruhezuständen ernsthafte Krankheiten verbergen können. So kann in seltenen Fällen das Schlafwandeln durch einen Hirntumor ausgelöst werden, weswegen man zur Sicherheit einen Neurologen aufsuchen und sich in einem Schlaflabor untersuchen lassen sollte. In den meisten Fällen ist das nächtliche Umherwandeln lediglich dann gefährlich, wenn der Betroffene aufgrund seiner beschränkten Fähigkeit Gefahren und Situationen richtig einzuschätzen beispielsweise auf seinem Hausdach, statt im sicheren warmen Schlafzimmer, erwacht

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