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Blog über Gesundheit und Schlaf

Schlafmangel

Unruhiges herumwälzen bei Nacht. Solch schlaflose Nächte zehren an den Nerven. Wenn Schlafmangel beginnt den Alltag zu zermürben ist es notwendig schleunigst Hilfe zu suchen.  Doch ist Schlafmangel wirklich schädlich? Und was hilft wirklich, wenn man kein Auge mehr zu machen kann?

Negative Auswirkungen

Kurzfristig

Es wird von Schlafmangel gesprochen, wenn ein Erwachsener nachts regelmäßig weniger als 6 Stunden schläft. Zu den Ursachen gehören Nicht-Einschlafen-Können wegen Problemen, die einen zum Nachdenken und wach liegen zwingen, regelmäßiges nächtliches Erwachen oder das Erwachen früh morgens, auch ein leichter Schlaf, der durch jede kleinste Störung der Nachtruhe unterbrochen wird, oder eben eine Bewegungsunruhe sowie Atempausen und Alpträume. Die kurzfristige Auswirkung von zu wenig Schlaf ist meist eine gesenkte Aufmerksamkeit und die Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten, Kopf und Gliederschmerzen, sowie eine beeinträchtigte Wahrnehmung. Durch der Mangel an Konzentrationsfähigkeit, die erhöhte Reizbarkeit und das Sinken der eigenen Leistung erschwert das ausführen des Jobs und führt zu einer erschwerten Kooperation mit den Kollegen. Langfristig beeinflussen diese Faktoren auch die potentiellen Aufstiegschancen negativ. Doch selbst eine durchzechte Nacht führt schon zu einem erhöhten Hungergefühl. Zudem hat man häufiger Appetit auf kalorienreiche Nahrung, da die Funktion des Gehirns, welche für die Selbstkontrolle, beispielsweise bei der Auswahl von Nahrungsmitteln, zuständig ist durch den Schlafmangel ausgeschaltet ist. Zu wenig Schlaf kann also eine Gewichtszunahme herbeiführen und eine Diät zusätzlich erschweren. Wenn man jedoch nur ein oder zwei Nächte keinen Schlaf gefunden hat, kann man diesen leicht mit einer doppelten Portion Schlaf nachholen.

Langfristig

Wenn Schlafmangel jedoch chronisch auftritt, ist der gesamte Organismus betroffen. Durch zu wenig Schlaf wird Adipositas, also krankhafte Fettleibigkeit begünstigt. Jedoch haben Betroffene auch häufig mit Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen. Aber auch Diabetes Typ 2 tritt wahrscheinlicher auf und im schlimmsten Fall ist sogar mit einer erhöhten Sterblichkeit zu rechnen. Diese Sterblichkeit ist zum Beispiel durch ein erhöhtes Infarktrisiko, sowie eine stärkere Infekt- und Entzündungswahrscheinlichkeit begünstigt. Das gefährliche am Schlafmangel ist, dass dieser sogar Erbgut und Gene verändert. Besondere Veränderungen kann man bei Erbgutsequenzen beobachten, die bei Enzündungen, Immun und Sressreaktionen im Körper benötigt werden. Auch die Steuerung des Stoffwechsels wird beeinflusst, da dieser eigentlich dem Tag-Nacht-Rhythmus unterliegt. Durch diese Veränderungen des Erbgutes kommt es häufiger zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einem geschwächten und anfälligen Immunsystem, aber auch Magenbeschwerden können auftreten. Zudem versuchen viele Betroffene ihren Schlaf mit Tabletten, Alkohol oder gar Drogen zurück zu erlangen oder zu ersetzen.

Hilfe

Doch was hilft wirklich gegen die quälende Schlaflosigkeit? Durch festgelegte Schlafenszeiten und abendliche Rituale kann das Einschlafen erleichtert werden. Wenn man jeden Abend vor dem zu Bett gehen das selbe Ritual, wie zum Beispiel lesen oder Nachrichten ansehen, dann wird dies unterbewusst mit dem Schlaf verbunden und der Körper stellt sich auf die baldige Nachtruhe ein. Versuchen Sie Ihre Probleme des Tages hinter sich zu lassen, indem sie durch ein entspannendes Bad zur Ruhe kommen und die problematischen Themen auf den nächsten Tag verlegen. Hierbei kann es hilfreich sein die Probleme aufzuschreiben und somit im Geist Ordnung herzustellen, man hat die Probleme vor sich liegen und kann sich in Ruhe damit am nächsten Tag beschäftigen. Zudem gibt es eine Reihe verschiedenster Teesorten die beruhigende Wirkung zeigen, so helfen Hopfen, Melisse und Baldrian sich zu beruhigen. Der abendliche Tee kann zum Beispiel auch zu einem Ritual werden, dass schlaf-fördernd wirken kann. Trinken Sie in keinem Fall abends koffeinhaltige Getränke oder Alkohol, da beides den Schlaf fernhält.     Neben der festgelegten Einschlafzeit ist es auch wichtig, dass man morgens um die gleiche Uhrzeit aufsteht, denn nur so kann der Körper durch die Regelmäßigkeit aus der Schlaflosigkeit entfliehen. Ohne Zweifel ist es schwer den ganzen Tag wach zu bleiben, wenn man nachts nur schlecht oder gar nicht geschlafen hat. Versuchen Sie dennoch einen Mittagsschlaf zu vermeiden, da dadurch der Tag-Nacht-Rhythmus zunehmend gestört wird. Auch Entspannungsübungen und Verhaltenstrainings, wie autogenes Training helfen den schlechten Schlaf zu verbannen. Wenn der Schlafmangel mehrere Tage andauert ist es in jedem Fall notwendig einen Arzt aufzusuchen. Durch die ärztliche Unterstützung können die eigentlichen Probleme besser angepackt werden. Zudem können auch Schlaftabletten verschrieben werden oder der Schlafprozess kann in sogenannten Schlaflaboren unter die Lupe genommen werden. In jedem Falle ist es wichtig, dass Sie geduldig sind, denn der Schlafrhythmus benötigt Zeit um sich wieder zu normalisieren.

 

 

 

 

 

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