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Blog über Gesundheit und Schlaf

Restless-Legs-Syndrom – RLS

Restless leg SyndromUnruhige Füße? Ständiger Drang sich zu bewegen?

Versuche zur Ruhe kommen scheitern an unangenehmen Ziehen, Reißen und Kribbeln in den Beinen.

Das Restless-Legs-Syndrom, kurz „RLS“ bedeutet übersetzt die Erkrankung der unruhigen und ruhelosen Beine. Nachts leiden die Betroffenen aufgrund des unruhigen Drangs nach Bewegung häufig unter Schlaflosigkeit.
Tagsüber treten Beschwerden aufgrund des Schlafmangels auf. Diese erschweren den Alltag der Betroffenen stark und es kommt zu einer körperlichen und seelischen Erschöpfung. Wenn der Betroffene Ruhe und Entspannung sucht, beispielsweise beim Lesen, im Kino oder im Musical, dann stellen sich die unangenehmen Beschwerden aufs neue ein.

Menschen mit RLS wünschen sich meist nur einen gesunden und ruhigen Schlaf.
Doch dafür muss erst die Ursache der Krankheit geklärt sein. Häufig folgt das RLS einer anderen Grunderkrankung, wie etwa stark reduzierter Nierenfunktion, Multiple Sklerose, Parkinson, Nervenreizungen aber auch Eisenmangel oder Schilddrüsenfunktionsstörungen führen häufig zu RLS. Wenn eine andere Grunderkrankung dem RLS zugrunde liegt reicht es meist aus, diese zu behandeln.

Eine weitere Ursache kann die Schwangerschaft sein, in der auch vorübergehend unruhige Beine auftreten können. Doch meist verschwindet das Syndrom nach der Geburt wieder.
Wenn sie von RLS betroffen sind können sie mit den folgenden Tipps die Symptome deutlich lindern.

Nutzen sie kalte und warme Güsse, Massagen, und reiben sie ihre Beine mit Franzbranntwein ein. Zudem hilft eine regelmäßige körperliche Betätigung am Abend, wie zum Beispiel Spazieren gehen, eine kurze Fahrradtour, aber auch tägliches Stretching und leichte abendliche Dehnübungen wirken sich positiv auf die Abschwächung der Symptome aus. Besonders zum besseren Einschlafen sollten Sie auf koffeinhaltige Getränke (Schwarztee, Kaffee, Cola, etc.), sowie Alkohol und Tabak verzichten. Falls Sie häufig am Schreibtisch arbeiten sollten Sie sich ein Schreibpult zulegen, um auch im Stehen arbeiten zu können.
Zudem lassen sich die Symptome des RLS häufig mit Medikamenten behandeln.

Meistens kommen Dopamin-Präparate zum Einsatz, doch in seltenen Fällen auch starke Schmerzmittel oder Mittel gegen Epilepsie. Ob die Einnahme von Medikamenten sinnvoll ist sollten sie von der schwere Ihrer Symptome und der Beeinträchtigung für Ihren Alltag abhängig machen und nicht voreilig zu Tabletten greifen.

In der Regel lässt sich das Restless-Legs-Syndrom gut behandeln aber nicht vorbeugen. Obwohl das RLS keinen nachweisbaren Einfluss auf die Lebenserwartung der Betroffenen hat, ist mit der Krankheit nicht zu spaßen, da bei mangelnder oder schlechter Behandlung chronische Schlafstörungen drohen können.

Photo Credit: Charles Fredrik

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