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Blog über Gesundheit und Schlaf

Kalte Füße im Bett

Mit kalten Füßen einzuschlafen ist fast unmöglich. Die Betroffenen kämpfen jeden Abend damit die Füße auf eine angenehme Temperatur zu erwärmen beispielsweise durch dicke Wollsocken oder zusätzliche Decken. Besonders in der kalten Jahreszeit leiden viele Menschen unter eisigen Füßen und hierbei sind meist Frauen betroffen.

Warum meist Frauen?

Frauen haben nicht nur im Winter kältere Füße als Männer und das liegt im allgemeinen daran, dass Frauen weniger Muskeln und weniger Körpermasse haben und deswegen weniger Wärme erzeugen. Zudem neigen Frauen auch eher zu einem niedrigen Blutdruck, was das Frieren begünstigt. Doch Frauen haben auch ein stärkeres Kälteempfinden als Männer, da die weibliche Haut vergleichsweise dünn ist, genau genommen ist sie um 15% dünner als die der Männer. Wenn es zu einem Wärmeverlust kommt verengen sich die Gefäße und die Hautdurchblutung wird gedrosselt. Dies funktioniert bei dünnerer Haut leichter, als bei dickerer Haut, weswegen die Haut der Frauen durchschnittlich um drei Grad kälter wird, als die der Männer. Somit ist der Temperaturunterschied zwischen Haut und Körperinneren bei Frauen größer und dementsprechend verhält es sich mit dem Kälteempfinden der Frauen. Doch warum kann man mit durchkälteten Extremitäten so schlecht einschlafen? Kalte Hände und Beine setzten den Körper in Alarmbereitschaft und verhindern dadurch das Einschlafen, um einer möglichen Unterkühlung vorzubeugen. Deswegen ist es für einen guten Schlaf unabdingbar gegen die kalten Füße und deren Ursachen vorzugehen.

Ursachen

Doch neben der geschlechtsspezifischen Begründung, können kalte Füße auch ein Hinweis auf ernsthafte Erkrankungen sein. So kann eine Schilddrüsenunterfunktion, das Raynaud Syndrom sowie die Gefäßerkrankung Artherosklerose. Bei dieser Erkrankung verengen sich die Blutgefäße so sehr, dass das Blut nicht mehr richtig fließen kann. Dies macht sich dann durch beispielsweise kalte Füße bemerkbar, jedoch ist mit dieser Krankheit nicht zu spaßen, da sie im fortgeschrittenen Status Herzinfarkte oder Schlaganfälle mit sich führen kann. Durch die Einnahme verschiedenster Medikamente kann es auch zur verengten Blutgefäßen und damit zu kalten Füßen kommen. Wenn Sie regelmäßig unter kalten Füßen leiden und zwar nicht nur bei minus Graden vor der Tür, dann sollten sie vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen, um der eigentlichen Ursache auf den Grund zu gehen.

Hilfe

Auch wenn die kalten Füße sich nicht auf eine ernsthafte Krankheit zurückzuführen lassen, sind sie dennoch unangenehm und schlafraubend. Doch durch kleine Tipps wird werden die Eisfüße zum schmelzen gebracht. Allgemein gilt es den Kreislauf zu regulieren und die Durchblutung zu fördern. So sind hierbei regelmäßige Saunagänge und Wassertreten sehr empfehlenswert. Auch kann Sport wunder bewirken, da durch mehr Muskeln auch mehr Wärme produziert wird. Doch auch bei einem akuten Fall gibt es verschiedene Hilfsansätze. So sind dicke Wollsocken eine bewehrte Waffe gegen kalte Füße im Bett. Jedoch muss darauf geachtet werden, dass es sich nicht um Baumwollsocken handelt, da diese Feuchtigkeit annehmen. Auch eine Wärmeflasche kann unterstützend die Kälte vertreiben. Warme Fußbäder mit dem ätherischen Senföl fördern die Durchblutung, besonders wenn man die leicht gerötete und erwärmte Haut am Ende kurz kalt abduscht. Massieren sie die kalten Extremitäten mit einem Igelball um die Durchblutung anzuregen. Doch auch ein Ingwer Tee hilft von Innen zu wärmen und ist zudem gut für das Immunsystem.

 

 

 

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